Ursprung des Retrievers
Als sicher gilt, dass der Ursprung aller Retrieverrassen in Neufundland liegt. Durch den regen Fischhandel, der zu Anfang des 19. Jahrhunderts zwischen England und Neufundland bestand, hatten die britischen Seeleute bei ihren Aufenthalten in Neufundland Gelegenheit, die dort lebenden Hunde kennen zu lernen und bei der Arbeit zu beobachten. Selbst bei rauem Wetter apportierten diese Hunde die Bootsleinen aus dem Wasser und brachten sie an Land, oder sie apportierten aus den Netzen gefallene Fische. Von der Arbeit dieser wasserfreudigen und wetterfesten Hunde begeistert, brachten sie in den folgenden Jahren mehrere mit nach England. Aus Kreuzungen dieser heute ausgestorbenen "Kleinen Neufundländer" oder "St. John's Hunde" mit englischen Jagdhunden, z. B. dem roten Irischen Setter, entstanden "Wavy-Coated Retriever" von variabler Farbe.
Die Heimat des Golden Retriever ist Großbritannien. 1913 wurde er vom "English Kennel Club" als eigenständige Retriever Rasse offiziell
anerkannt und unter dem Namen "Retriever gelb oder golden" geführt. Später 1920 wurde dann das "gelb" gestrichen und die Rasse bekam somit ihren heutigen Namen.
Dr. Wilhelm Heraeus bekam Ende 1959 eine Hündin namens "Cragmount´s Tessa" von seinem Vetter aus Amerika geschenkt. Genau diese Hündin sollte zu einem Grundstein der Retrieverzucht in Deutschland werden.
Der erste Golden Retriever der in Deutschland als Deckrüde eingesetzt wurde, kam am 11. April 1957 in einem zehnköpfigen, nicht registrierten Wurf zur Welt und erhielt den Namen "Donald".
Dr. Heraeus begann mit der Suche für einen geeigneten Deckrüden für seine Hündin, und stieß nach einigen Umwegen auf den Rüden Donald. Der Deckakt war erfolgreich und am 11. Dezember 1962 wurden 10 Welpen geboren. Dieses war der Ursprung zur Gründung des Zwingers "Schwindefurt". Zu der Zeit war in den Vorschriften festgelegt, dass ein Wurf nicht mehr als sechs Welpen groß sein durfte, doch in diesem besonderen Fall erhielt man eine Ausnahmegenehmigung. Somit war der Grundstein für die Retrieverzucht in Deutschland gelegt.

Wesensmerkmale
Der Golden Retriever hat ein ausgeglichenes Temperament; er ist nicht hektisch oder nervös, aber auch nicht zu ruhig oder gar lethargisch, sondern er ist lebhaft und fröhlich und passt sich allen Alltagssituationen mit viel Gelassenheit und Unerschrockenheit an. Er geht mit Begeisterung auf viele "Beschäftigungen" ein, ist sehr bewegungsfreudig und oft auch noch als alter Hund verspielt. Der Golden Retriever besticht durch seinen ausgeprägten Willen zum Gehorsam ("will to please") und seine Leichtführigkeit. Er ist sehr anhänglich und liebt es, an allen Aktivitäten seines "Menschenrudels" teilzuhaben. Je stärker er in das Familienleben integriert wird, um so mehr schließt er sich "seinen" Menschen an und ordnet sich gern ein und unter.

Der Golden Retriever ist ein sehr anpassungsfähiger Hund der ursprünglich als Jagdhund gezüchtet wurde. Seine Aufgabe bei der Jagd ist nicht das Jagen, sondern das vom Jäger erlegte Wild zu apportieren. Heute werden Golden Retriever auch als Blindenführ-, Rettungs- und Drogenspürhunde eingesetzt. Auch als Therapiehund kommt der Golden zum Einsatz. Da der Golden ein sehr apportierfreudiger Hund ist, darf man nicht überrascht sein, wenn von ihm Schuhe, Kissen und sonstige Gegenstände freudig zu seinem Besitzer gebracht werden. Für einen Golden gibt es nichts schöneres als eine Aufgabe zu haben und dieses sollte auf jedem Fall gefördert werden, sei es in der Ausbildung zum Jagd-, Begleit-, oder Rettungshund. Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten einen Golden Retriever sinnvoll zu beschäftigen und seine Anlagen zu fördern. Weitere Informationen siehe Link vom Deutschen Retriever Club. Im Hinblick auf ein ganzes Hundeleben, sowohl für Mensch und Tier, kann nur dazu geraten werden, einen Golden nur bei einem Züchter der dem VDH angehört, zu kaufen. (Welpenliste beim DRC erhältlich)




unsere wichtigsten Grundsätze
Unser Zuchtziel ist ein gesunder, mit gutem Wesen, und großer Arbeitsfreude versehene Golden.
Die Welpen werden nach den Auflagen des Deutschen Retriever Club gezüchtet. Sie werden bei uns im Welpenzimmer geboren, aufgezogen und haben Zugang zum Garten. Die Welpen werden mit viel Liebe und positiver Prägung auf ein Leben als Familienpartner vorbereitet.


Anforderung an die neuen Hundeeltern
Die viel gepriesene Menschenfreundlichkeit zeichnet den Golden Retriever besonders aus und macht ihn zu einem hervorragenden Familienhund, der sich auch in einem "Menschenrudel mit Kindern" sehr wohlfühlt. Die Sensibilität und die große Menschenbezogenheit erfordern einen ebenfalls "in sich ruhenden" Hundeführer, der ihn mit liebevoller, geduldiger Konsequenz und viel Einfühlungsvermögen zu einem fröhlichen, wohlerzogenen Begleiter ausbildet.
Für eine reine oder vorwiegende Zwingerhaltung ist er in keinem Fall geeignet, sein sensibler Charakter würde durch die Isolation von seiner Familie leiden, Verhaltensstörungen wären vorprogrammiert. Sollten Sie ganztags berufstätig sein, ist ein Golden Retriever für Sie ungeeignet.
Der Golden Retriever liebt das Wasser in jeder Form, keine Pfütze ist ihm zu schmutzig. Dies vermutet man bei dem ästhetischen Erscheinungsbild des Golden Retriever nicht.
Er ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund und eintönige, routinemäßige Spaziergänge ohne Abwechslung werden ihm schnell langweilig. Auch seine Intelligenz möchte gefordert werden. Dem Alltagstrott kann ein Retrieverbesitzer ganz leicht entgehen, indem kleine Apportierübungen oder Suchenspiele in die täglichen Wanderungen "eingebaut" werden.
Wir begrüßen es sehr, wenn die neuen Hundeeltern sich ernsthaft um eine geeignete Ausbildung bemühen - sei es eine Begleithundeausbildung, (die übrigens als Lebensversicherung für den Hund anzusehen ist; stellen Sie sich einmal eine überschwengliche Begrüßung mit einem anderen Hund beim Spaziergang vor, und beide Hunde vergessen vor lauter Freude ihre Umwelt und rennen in Richtung Straße...) - nun beim Begleithundetraining wird Ihnen gezielt vermittelt, wie sie in solchen Situationen reagieren und ihren Liebling abstoppen können.

Oder wie oben schon erwähnt, die Rettungshundearbeit -
oder einfach mit gezielten Apportierübungen seine Ur-Instinkte nicht vergessen lassen.
(Hierzu gibt es gute Fachliteratur oder auch Kurse)
Sollten Sie, wie wir, eine Vorliebe an der Dummyarbeit oder an der Arbeit mit kaltem oder sogar warmen Wild entdeckt haben, so werden wir Sie in jeder Hinsicht unterstützen, wenn Sie dies wünschen.



Gesundheitsuntersuchung
Desweiteren sind wir bemüht, den Rassestandard zu halten, oder gar zu verbessern - dies gelingt aber nur, wenn wir die Welpen nach einem Jahr nach der Gesundheitsuntersuchung HD/ED/HC statistisch erfassen können - dazu benötigen wir das Interesse und die Initiative der neuen Hundeeltern.



Zusammenfassung unserer Würfe

Unser A-Team, nach wie vor unschlagbar mit unserem Aushängeschild Black Forest Gold Atomic-Siggi. Die Vitrine mit seinen Pokalen platzt aus allen Nähten:-))

In HD erzielten wir überwiegend gute bis sehr gute Ergebnisse
In ED waren bisher alle gezüchteten Hunde frei.


Desweiteren wurden Wesensteste abgelegt und bestanden, sowie Arbeits- und Jagdprüfungen abgelegt - auch auf dem Schönheitssektor sind ein paar gute Bewertungen eingegangen........so dass ich bisher richtig zufrieden bin mit den BFG-Hunden:-))

So, nun muss ich unseren genialen C-Wurf einmal ins richtige Licht rücken - unsere Joy schlägt ihren Onkel bereits um Längen und statistisch gesehen, schneidet unser C-Wurf insgesamt gesehen (von den Gesundheitsergebnissen und den Arbeitsergebnissen aller Hunde)
als bester Wurf unserer drei Würfe ab. ...ob das noch zu toppen ist???



....unsere Vision geht weiter - wir haben uns in Dänemark eine kleine Urenkelin unserer Traumhündin Spica geholt. Wir danken Inger und Viggo für Ihr Vertrauen in uns, dass wir eine kleine Dame aus ihrem Kennel bekommen haben.
...manchmal müssen Visionen Träume bleiben....












Kiebitz´s Fearless Tomba